Ausbildung im Journalismus:Wert des Angebots

Gute Journalistinnen und Journalisten sind heute gefragt wie selten. Sorgfalt, gepaart mit Schnelligkeit und Verantwortungsbewusstsein werden dringend gebraucht. Doch der gute Nachwuchs ist immer schwerer zu finden. Die Bewerberzahlen bei den Volontären sind eingebrochen. Deshalb können sich leidenschaftliche Jungjournalisten heute ihren Ausbildungweg aussuchen und müssen nicht „nehmen, was kommt“. Doch was ist eine gute Ausbildung? Auf was muss man achten, was darf ich als „Azubi“ verlangen und was muss man mir bieten?

„Kein Journalist oder Volontär muss sich heutzutage unter Wert verkaufen. Sondern sie oder er sollte klare Ansprüche an seinen Arbeitgeber stellen“, sagt Maurizio Gemmer.

Maurizio Gemmer ist studierter Politik-Wissenschaftler und fing schon mit 17 als freier Mitarbeiter bei der Lokalzeitung im Lahn-Dill-Kreis an. Während des Studiums arbeitete er für den Hessischen Rundfunk, das ZDF in Berlin und Rom. Drei Jahre lang war er Hörfunk-Reporter für den WDR. 2013 volontierte er im Landespresse- und Informationsamt der Landesregierung Nordrhein-Westfalen und wurde dort anschließend Redakteur und Referent. Seit 2016 ist Maurizio Gemmer Bundesvorsitzender der Jungen Journalisten im DJV „DJVJung“.